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03.07.2019 10:14

ARDF-Jugend-WM 2019

Wettbewerb auf 144 MHz

Deutsches Team zur ARDF-Jugend-WM aufgebrochen

Am 28. Juni sind drei Mädchen und ein Junge mit Jugendtrainerin Kathrin Berse und drei "Fans" zur dritten Jugend-Weltmeisterschaft im Amateurfunkpeilsport aufgebrochen. Nach dem Flug nach Kiew geht es weiter in die Stadt Winnyzja.

Bei den Mädchen bis 14 Jahren ist Lisa Durm (P06) neu dabei. Melanie Pastor (K07) und Lisa Harms, DO4LKH (N42), sind zum zweiten Mal im Team und treten nun in der Kategorie W16 an. Erstmals international an den Start geht außerdem Oscar Walter, DO2OMW (S09), bei den Jungen bis 14 Jahren.

Bei klassischen Wettbewerben auf 3,5 MHz und 144 MHz und einem Sprint treten insgesamt 90 Jugendliche aus 13 Ländern an, darunter (erstmals) sieben Teilnehmer aus China.

Wir wünschen dem Team tolle Erfahrungen und viel Erfolg!

Teilweise Nichtwertung des Ranglistenlaufs vom 16.6. ☹

Beim Ranglistenlauf am 16.6. gab es nach einem Senderausfall während des Wettkampfs ungleiche Wettbewerbsbedingungen. Die Ausrichter bedauern das sehr und bitten dafür um Entschuldigung. Das Schiedsgericht hat sich nach Diskussion der Lösungsmöglichkeiten schweren Herzens dazu entschlossen, in den Kategorien, in denen Teilnehmer vom Senderausfall tatsächlich betroffen waren, keine Wertung vorzunehmen. Dort wird dieser Lauf auch nicht für die Rangliste zählen. Für das Peilmeisterdiplom sollen Teilnehmerpunkte vergeben werden.

Inzwischen ist eine Rangliste veröffentlicht, die die Wertung richtig abbildet, auch für Helferpunkte, und bereits das erste von drei Streichergebnissen berücksichtigt. Wer nicht nach Saarbrücken kommt, sieht damit seine endgültige Punktzahl. Alle anderen können sich noch um einige Punkte verbessern.


Veranstaltungswochenende

FUNK.TAG Kassel 2019 und Peilwettbewerb am AFZ

Zum FUNK.TAG Kassel gibt es am Samstag wieder einen Foxoring-Lauf bei den Messehallen. Am Sonntag startet der Distriktslauf Hessen am Amateurfunkzentrum des DARC (Foto).
Zum FUNK.TAG Kassel gibt es am Samstag wieder einen Foxoring-Lauf bei den Messehallen. Am Sonntag startet der Distriktslauf Hessen am Amateurfunkzentrum des DARC (Foto).

ARDF-WM 2018

Viele Medailen im zweiten klassischen Lauf

Simon Zöller
Simon Zöller

(7.9.2018) Im zweiten klassischen Lauf verzeichnet das DARC-Team Silbermedaillen für Brigitte Drews, DL7AFJ (W50), Sergey Cherniavsky (M40) sowie das W50-Team. Eine Bronzemedaille ging an Brigitte Roethe (W50). Die größte Begeisterung im ganzen Team löste jedoch die Bronze-Medaille vom 17-jährigen Junior Simon Zöller in der Kategorie M19 aus. Video Download Siegerehrung (201 MB).

Top-10-Platzierungen erreichten Ralph Körner (8. 144 MHz M21), Gerald Eichler, DL1DSR (9. 3,5 MHz M50), Dianora Herashchenko (10. 144 MHz W21) und Bernd Höfner, DL1AQ (10. 144 MHz M60).

Der Wettbewerb war anspruchsvoll. Das Gelände ähnelte dem der ersten klassischen Läufe mit Reisfeldern und dicht bewachsenen Höhenzügen, jedoch mit kürzerer Bahnlegung und mehr Wegen. Gleich nach dem Start musste eine Autobahn unterquert werden. Hier war die Wahl der richtigen Unterführung entscheidend. Freileitungen erschwerten erneut das Peilen auf 80 m.

Sprint ohne deutsche Medaillen

(6.9.2018) Beim Sprintwettbewerb schaffte es keiner der DARC-Starter auf das Podest. Am knappesten dran waren Alexander Hergert, DE1ADH (4. M21) und Kathrin Berse (5. W21). Weitere Top-Ten-Plätze lieferten Brigitte Drews, DL7AFJ (6. W50), Brigitte Roethe (7. W50), Dianora Herashchenko (8. W21), Sergey Cherniavsky (8. M40), und Christian Drews, DL7APD (10. M50).

Der Wettbewerb wurde durch eine vorübergehende Antennenstörung eines Senders verzerrt, die im deutschen Team zumindest Kai Pastor, DG0YT, und Gerald Eichler, DL1DSR, hinderte, eine gute Reihenfolge- und Richtungswahl zu treffen, weswegen sie auf der zweiten Schleife nach dem - für Zuschauer nicht erreichbaren - Zuschauerposten gegenüber diesem Zwischenziel Plätze verloren.

Das DARC-ARDF-Team 2018
Das DARC-ARDF-Team 2018

Einzel- und Mannschaftsmedaillen im ersten klassischen Lauf

Brigitte Roethe im Ziel
Brigitte Roethe im Ziel

(5.9.2018) Die W50-Starterinnen Brigitte Roethe und Brigitte Drews, DL7AFJ, belegten im klassischen Wettbewerb auf 144 MHz den zweiten und dritten Platz. Dafür erhielten sie zudem Mannschafts-Silber. Top-Ten-Platzierungen gingen an Dianora Herashchenko (4. W21, 16 Sekunden hinter Platz 3), Claus-Dieter-Wittek, DF8QJ (8. M60), und Kai Pastor, DG0YT (8. M40).

Der klassische Wettbewerb wurde in unmittelbarer Küstennähe ausgetragen und war überdurchschnittlich herausfordernd. Start und Ziel lagen gut 3 km auseinander. Dazwischen gab es mehrere kleine Höhenzüge mit wenigen Pfaden und teils kaum durchdringlicher Vegetation, Siedlungen, Reisfelder, Obstgärten, aber auch Fahrwege und Straßen. Gute Kartenarbeit, um dann auf Wegen schnell voranzukommen, war wieder ein Schlüssel zum Erfolg. In der Hitze des Tages waren vor allem in den Kategorien der ältesten Teilnehmer viele Ergebnisse mit weniger Sendern und Zeitüberschreitungen zu beobachten.

Das Wetter setzte den Teilnehmern mit intensiver Sonnenstrahlung und heftigen Windböen zu. Auch andere Widrigkeiten machten den Deutschen zu schaffen: Zwei Empfänger nahmen bei Stürzen mechanisch Schaden, ein SPORTident-Chip ging bei einem unfreiwilligen Bad im Wasserloch verloren.

Kartenausschnitt 1. klassischer Lauf
Kartenausschnitt 1. klassischer Lauf
Sergey and Dianora
Sergey and Dianora

Gold- und Silbermedaille im Foxoring

(4.9.2018) Beim Foxoring-Wettbewerb gelang Dianora Herashchenko der Sprung auf Platz 1 in der Damen-Hauptklasse. Bei den Herren ab 40 war Sergey Cherniavsky Zweitbester. Mit Brigitte Roethe (4. W50), Brigitte Drews (5. W50), Heinrich Götte (6. M60), Kai Pastor (6. M40) und Alexander Hergert (9. M21) gelangen weiteren Deutschen Top-Ten-Platzierungen.

Das Foxoring erwies sich deutlich einfacher als vermutet. Die Sender waren dicht an Pfaden gelegen, und auch die Routenwahl war klar entlang der Pfade, meist auf dem Kamm der Höhenzüge, während links und rechts steile Hänge und dichte Vegetation das Bild prägten. Einige Sieger bewältigten die vergleichsweise kurze Strecke in weniger als 30 Minuten.

Während die ersten Wettkämpfer um 9 Uhr noch bei wolkenverhangenem Himmel starteten, zog es 45 Minuten später auf. Die Sonne sorgte sofort wieder für schweißtreibende Schwüle.

Kartenausschnitt
Kartenausschnitt

Bei der Open-Air-Eröffnungsfeier am Vorabend hatte anhaltender Regen dafür gesorgt, dass die Folklore-Teile ausfallen mussten - die Reden der Offiziellen wurden hingegen vollständig "dargeboten".

Eröffnung der WM 2018
Eröffnung der WM 2018

DARC-Team in Korea eingetroffen

(3.9.2018) Die Weltmeisterschaften im Amateurfunkpeilen finden dieses Jahr von 2. bis 8. September in der Republik Korea statt. Wettkampfzentrum ist Sokcho im Nordosten des Landes. Der Veranstalter zählt mehr als 316 Starter aus 29 Ländern.

Die 17 Wettkämpfer des DARC-Team und zwei Schlachtenbummler aus Deutschland sind am Sonntag in Sokcho eingetroffen. Während manche schon vorher Seoul erkundet hatten, ging es für andere direkt vom Flughafen auf einer erst vor kurzem fertiggestellten Autobahn direkt nach Sokcho.

DL1DSR beim Empfängertest
DL1DSR beim Empfängertest

Der heutige Montag steht im Zeichen der "Modellwettbewerbe", bei denen sich die Sportler auf den Aufbau der unterschiedlichen Sender (Sprint, Foxoring, klassisch) und auf das Gelände einstellen können. Auch wenn es in Sokcho nicht sehr heiß ist, fließt in der schwülen Luft auch bei geringer Aktivität viel Schweiß.

Dabei kommt noch einiges auf die Wettkämpfer zu: Die Jury hat bereits bekanntgegeben, dass die zu bewältigenden Höhenmeter in einige Fällen oberhalb der Regeln liegen werden: bis zu 10,3% der Luftlinie statt maximal 6%. Das sind also bis zu 400 Höhenmeter auf 4 km Luftlinie (entprechend 8 km in der Ebene). Dafür sind leider auch im Foxoring nur wenige Sender zu suchen. Die Foxoring-Sender schienen zudem recht schwach, was in grünem, steilen Gelände gute Kartenarbeit oder überdurchschnittlich empfindliche Empfänger erforderlich macht.

Das Wettkampfprogramm beginnt am 4. September mit dem Foxoring und setzt sich ohne Ruhetage mit dem ersten klassischen Lauf, dem Sprint und dem zweiten klassischen Lauf fort.

Für den südkoreanischen Amateurfunkverband KARL ist es bereits die zweite Ausrichtung einer Weltmeisterschaft. 2008 waren 320 Teilnehmer angereist, und es wurden nur die klassischen Wettbewerbsformen ausgetragen.


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