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Aktuelle Nachrichten


Europameisterschaft 2021 in Bulgarien

Von 28. August bis 3. September findet in Bansko im bergigen Südwesten Bulgariens die 23. IARU Region 1 Meisterschaft (EM) statt. Für den DARC sind 11 Aktive angereist - einige schon vier Tage früher, um im "Euro-Cup" Erfahrungen und Medaillen zu sammeln. Zur EM sind fast zweihundert Starter angemeldet. In diesem Jahr findet gleichzeitig eine Jugend-WM statt, für die 70 internationale Starter antreten.

*Das DARC-ARDF-Team* (ohne Ralph Körner, mit Referee Karl-Heinz Schade, DL7VDB)
Das DARC-ARDF-Team (ohne Ralph Körner, mit Referee Karl-Heinz Schade, DL7VDB)

Unter den Umständen der Corona-Pandemie ist die Reise zur Meisterschaft nach Bulgarien ein noch größeres Abenteuer als sonst. Mancher musste eigene Initiative ergreifen, um den Transfer vom Flughafen Sofia nach Bansko zu bewerkstelligen. Das kurzfristige bekanntgegebene Hygiene-Konzept lässt sich als Drei-M-Regel zusammenfassen: Maske, Maske und Maske. Bis zur Startlinie und auch gleich wieder nach dem Zieleinlauf seien Masken zu tragen. Es wird spannend, wie konsequent das vor Ort gelebt wird.

29. August: Sprint und Eröffnung

*DL7AFJ im Sprint-Ziel*
DL7AFJ im Sprint-Ziel

Das Wettkampfprogramm begann am 29.8. mit der Sprintdisziplin. Für die EM mit den deutschen Startern war der erste Start um 8:50 Uhr MESZ. Der Veranstalter ist ein sehr guter Wettbewerb in einem interessanten Gelände gelungen. Bäume und Büsche waren bis zum Boden so grün, dass die Sicht nicht zu weit reichte. Aber der Bewuchs war so aufgelockert, dass man sich zügig in alle Richtungen bewegen konnte.

Dem deutschen Team gelangen keine Medaillen, aber viele waren mit ihrem Lauf zufrieden. Sechste Plätze erreichten Brigitte Drews, DL7AFJ (Kat. W55) und Jens Henneberg, DL8UAN (Kat. M50). Ralph Körner freute sich über Platz sieben (Kat. M40). Weitere Top-10-Platzierunge lieferten Alexandra Wanner (8. Kat. W55), Alexander Hergert, DE1ADH (9. Kat. M21) und Nikolai Wanner (10. Kat. M40).

30. August: Erster Klassik-Wettbewerb

Zweimal Bronze für DARC-Team

*Jens gewinnt 80-m-Bronze (K. M50)*
Jens gewinnt 80-m-Bronze (K. M50)

Am Montag stand der erste klassische Peilwettbewerb an. Während W14, W35, W55, W65, M14, M50, M60 und M70 auf 3,5 MHz ins Rennen gingen, stand für die laufstärkeren Klassen der peiltechnisch anspruchsvollere Wettbewerb auf 144 MHz an. Einige Starter auf 3,5 MHz wurden mit GPS-Trackern ausgestattet, um eine Live-Verfolgung im Ziel zu ermöglichen.

Das deutsche Team konnte sich gegenüber dem Sprint steigern. Das beste Einzelergebnis erreichte Jens Henneberg, DL8UAN, der auf 3,5 MHz in der Kategorie M50 die Bronzemedaille gewann. Alexander Hergert, DE1ADH, verpasste das Podest um 41 Sekunden und belegte Platz 4 in der Kategorie M21. Einen weiteren vierten Platz verbuchte Kai Pastor, DG0YT, in der Kategorie M40. Auch wenn weder Kai noch Ralph Körner mit ihren Leistungen im Gelände zufrieden waren, konnten sie sich gemeinsam mit dem dritten M40-Starter Gerald Eichler, DL1DSR, eine Mannschafts-Bronzemedaille sichern.

1. September: Zweiter Klassik-Wettbewerb

Mit gleichem Start, aber einem anderen Ziel wurden der zweite Klassik-Wettbewerb ausgetragen. Mittlerweile hatte wohl auch der letzte Teilnehmer begriffen, das auf 1:10000er Karten im Format A4 die Sender der längsten Kategorien eher am Kartenrand zu suchen waren. Im östlichen Teil des Geländes gab es sowohl dichtere Vegetation als auch offene Wiesenstreifen, so dass ergänzend zum Peilen verstärkte Kartenarbeit nützlich war.

Das DARC-Team konnte nicht in den Kampf um Medaillen eingreifen. Brigitte Drews, DL7AFJ, erreichte den vierten Platz auf 144 MHz (Kat. W55). Christian Drews, DL7AFJ, kam auf Platz 7 (144 MHz, Kat. M50). Auf 3,5 MHz erreichten Alexander Hergert (Kat. M21) und Ralph Körner (Kat. M40) Platz 10.

2. September: Foxoring

Am Donnerstag war der letzte Wettbewerb, das Foxoring, zu absolvieren. Das Gelände bot einige Taleinschnitte, die bei der Routenwahl geschickt genutzt werden mussten. Das Ziel am Rand einer ausgedehnten Wiesenfläche bot nicht nur eine gute Sicht auf das Pirin-Gebirge mit dem Wettkampfzentrum Bansko, sondern war auch für die einlaufenden Wettkämpfer aus großer Entfernung zu sehen. Viele Routen hatten weit mehr als einen Kilometer Wegstrecke vom letzten Sender bis zur Ziellinie.

Im deutschen Team waren die M40-Läufer Ralph Körner und Kai Pastor mit den Plätzen vier und fünf am dichtesten am Podium. Eine weitere Top-Ten-Platzierung lieferte Nikolai Wanner mit Platz 9 in Kategorie M50. Brigitte Drews beendete den Wettkampf mit einem defekten Empfänger.

*Heinrich und Nikolaj kommen gleichzeitig ins Ziel*
Heinrich und Nikolaj kommen gleichzeitig ins Ziel

Deutsche Meisterschaft

Am 7. und 8. August findet östlich von Stuttgart die Deutsche Meisterschaft 2021 statt. Wie im Vorjahr erwartet die Teilnehmer ein anspruchsvolles Gelände mit einer neu aufgenommenen ARDF-Karte. Es ist unverändert auf Corona-Hygiene-Bestimmungen zu achten. Für bestimmte Programmpunkte gilt die Pflicht zum Tragen einer medizinischen Maske, insbesondere bei der Anmeldung sowie Siegerehrung. Außerdem müssen Kontaktdaten erfasst werden.

Virtuelle HAM RADIO World 2021 lädt zum Besuch ein

25. bis 27. Juni 2021

Seit einigen Tagen konnten interessierte Mitglieder und Funkfreunde bereits das virtuelle Foyer der Messe Friedrichshafen besuchen und sich mit der 2D-Messewelt vertraut machen. Am 25. Juni um 15 Uhr werden die Türen zu den anderen Messehallen geöffnet, der Eintritt ist frei.

Das ARDF-Funksportreferat ist mit einem virtuellen Stand in Halle A1 dabei und lädt alle Interessierten und Neugierigen ein, sich zu treffen und ins Gespräch zu kommen - und natürlich fehlt auch eine virtuelle Fuchsjagd nicht...

Der Besucht der HAM RADIO World sollte mit einem Computer erfolgen. Wie man sich in der HAM RADIO World bewegt, erklärt dieses YouTube-Video: https://youtu.be/4p1jekiqVXc (English version: https://youtu.be/iUv-zMu8Thw).

Ergebnisse


IARU Region 1-Meisterschaft 2021 in Bulgarien

Aktive, die an der EM-Teilnahme interessiert sind, müssen sich bis spätestens 20.06. bei Referent Kai Pastor, DG0YT, per E-Mail oder schriftlich eindeutig melden. Unmittelbar im Anschluss übermitteln wird den "Letter of Intent" mit den Teilnehmerzahlen. Spätere Meldungen werden nachrangig behandelt!

Bitte denkt an folgende Angaben:

  • Altersklasse
  • mitreisende Besucher
  • geplante Teilnahme am "Euro-Cup" vor der Meisterschaft (s. Bulletin)

Vorliegende Rückmeldungen (Stand bei Fristende, 20.6.21):

W19 W21 W35 W45 W55 W65 M19 M21 M40 M50 M60 M70
- - - - 2 - - 1 2 4 1 -

25. Weihnachtsmarathon 2021

Jetzt schon an Weihnachten denken? - Bitte um Voranmeldung

Nachdem der Weihnachtsmarathon 2020 Corona-bedingt ausfallen musste, kann es am 26.-28.11.2021 mit der Jubiläumsveranstaltung klappen - allerdings nur, wenn früh klar ist, dass genügend Teilnehmer Interesse haben und im Fall einer Absage die anfallenden Stornierungskosten mittragen. Ohne das Quartier ist die beliebte Veranstaltung nicht durchführbar. Deshalb bittet Organisator Gerd, DG3NCL, bereits jetzt um Anmeldung und um Überweisung des Kostenanteils für die Übernachtung (ohne Verpflegung) in Höhe von 30 EUR pro Person bis zum 27.06.

Details direkt bei Gerd, Tel. (0 91 63) 95 96 18, E-Mail: gerddg3ncl AT email.de

IARU Region 1-Meisterschaft 2021 in Bulgarien

(25.05.2021/12.06.2021) Bei den internationalen Meisterschaften gib es Corona-bedingt folgende Änderungen:

  • 28.08.-03.09.2021 IARU Region 1 Meisterschaft (EM) in Bansko, Bulgarien
    Ab 24.08. gibt es offene "Euro-Cup"-Wettbewerbe.
    Außerdem führt der Ausrichter auch die Jugend-WM (WYAC) durch.
    NEU: Bulletin 1 & 2
  • 2022 Weltmeisterschaft (WM) in Serbien

Trainer und Aktivensprecher hatten sich im Mai abgestimmt, wie sie mit der diesjährigen Situation verfahren. In Deutschland sind die Ranglistenläufe bis in den Juli abgesagt. Eine Auswahl auf Grundlage aktueller Wettbewerbe ist so nicht möglich. Für 2021 gelten folgenden Rahmenbedingungen:

  • Der DARC entsendet in diesem Jahr kein Jugend-WM-Team.
  • Erwachsene, die an einer Teilnahme interessiert und auch sportlich dazu in der Lage sind, ermöglichen wir das durch die erforderliche formale Nominierung.
  • Dazu müssen sich Interessierte bei Referent Kai Pastor, DG0YT, bis 20.6. per E-Mail oder schriftlich eindeutig melden.
  • Wenn es in einer Altersklasse mehr Interessenten als Startplätze gibt, wird eine Auswahl erforderlich. Dafür werden Ranglisten und EM-/WM-Teilnahmen vor 2020 herangezogen. Die Kriterien werden vorher bekanntgemacht.
  • Darüberhinaus gibt es in diesem Jahr keine Unterstützung durch den DARC.

Wir hoffen, dass wir so den sehr unterschiedlichen Perspektiven auf die diesjährige Situation gerecht werden können und Planungssicherheit schaffen. Referent Kai Pastor, DG0YT, freut sich über Rückmeldungen.

Bleibt gesund!

Licht und Schatten

(11.05.2021) Noch sind die Kennzahlen der Corona-Lage in vielen Teilen Deutschlands auf kritischem Niveau, doch überwiegend zeichnet sich eine Besserung ab. Dazu tragen auch die Fortschritte bei den Impfungen bei. Für manche Impfstoffe ist die Priorisierung aufgehoben, so dass auch für jüngere Gesunde ein Impftermin näher rückt.

Es braucht jedoch weiterhin Besonnenheit gerade im Hinblick auf überregionale Veranstaltungen mit weiten Anfahrten und Übernachtungen. Leider müssen wir Euch informieren, dass auch zweiter und dritter Ranglistenlauf 2021 nicht stattfinden können. Gegen individuelles und lokales Training - mit Abstand und Hygiene - bestehen kaum Bedenken.

Sachliche Hinweise gibt es insbesondere bei der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung. Darüber sind die Informationen der lokalen Ordnungs- und Gesundheitsbehörden zu beachten.


Locked down again

(23.03.2021) Noch im Februar hat sich die Corona-Lage in vielen Teilen Deutschlands beruhigt. Doch mit Lockerungen, Virus-Mutationen und Impfstoffproblemen ist nun wieder eine Verschärfung der Situation zu beobachten, die bereits in den Intensivstationen der Krankenhäuser angekommen ist.

Somit müssen wir Euch erneut über Absagen geplanter Veranstaltungen informieren.


Referatstagung online

Am 20. und 21.2.21 kommen die Referatsmitarbeiter, Trainer und Distriktspeilreferenten in diesem Jahr online auf treff.darc.de zusammen. Am Sonntag ab 10 Uhr wird es vor allem um Neuigkeiten rund um die Software FjwW/FjwMap (DL7VDB) und OpenOrienteering Mapper (DG0YT) gehen. Dieser Teil der Sitzung ist auch für andere DARC-Mitglieder offen, soweit die Last vom System getragen wird - Zuschauer werden gebeten, die Webcam ausgeschaltet zu lassen.


Wir gehen an die frische Luft

Bis auf weiteres ist in Deutschland fast nur individuelles Training möglich. In jedem Fall sind die lokalen Regelungen und die Informationen der Ordnungs- und Gesundheitsbehörden zu beachten.

https://www.zusammengegencorona.de/


Achtung, steigende COVID-19-Infektionszahlen

(26.10.2020) Die COVID-19-Infektionszahlen steigen auch in Deutschland wieder rasant. In einigen Kreisen können die Gesundheitsämter nicht mehr alle Kontaktketten nachverfolgen.

Gegen individuelles und lokales Training - mit Abstand und Hygiene - bestehen weiterhin kaum Bedenken, doch von weiten Anfahrten und größeren Veranstaltungen ist abzusehen.

Sachliche Hinweise gibt es insbesondere bei der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung. Darüber sind die Informationen der lokalen Ordnungs- und Gesundheitsbehörden zu beachten.

Informationen zum Orientierunglauf, incl. DTB, finden sich auf https://o-sport.de/


Foxoring am Schiffshebewerk Henrichenburg

„Ich habe selten so viele zufriedene, lachende Gesichter auf dem Gelände gesehen wie heute.“

Manche Fuchsjäger sagen ja von sich, dass sie eine Karte kaum brauchen: sie haben ja das Peilsignal zur Orientierung. Beim Kampf um die entscheidenden Sekunden ist aber sehr hilfreich, wenn man die Feinheiten und Besonderheiten des Geländes in der Karte erkennt und dann die bessere Route wählen kann.

Ein Foxoring auf dem Gelände des LWL-Industriemuseums Schiffshebewerk Henrichenburg bot am 18. Oktober 2020 die Gelegenheit, diese Fertigkeit zu trainieren. Das Areal ist begrenzt, aber äußerst abwechslungsreich. Es gibt viele Wasserflächen, Wiesen, Gebüsche und kleine bewaldete Bereiche. Markante Objekte und Zäune haben wirklich nur an bestimmten Stellen Durchgänge.

Ausschnitt der Karte von Lisa, DO4LKH, und Christian Harms
Ausschnitt der Karte von Lisa, DO4LKH, und Christian Harms

Christian Harms von den Westfälischen Orientierungslauffreunden (WOLF) aus Haltern am See war mit seiner Anfrage, ob auf dem Gelände Funkpeil- oder Orientierungslaufveranstaltungen durchgeführt werden dürfen, beim Museumsleiter auf offene Ohren gestoßen. Er erhielt die Gelegenheit, eine detailreiche Karte des Geländes zu erstellen. Das Museum hatte selbst Interesse an der Veranstaltung und sorgte mit Hinweisen auf seiner Webseite und in der Lokalpresse dafür, dass neben Insidern auch viele Besucher ihren ersten Kontakt mit der ihnen unbekannten Sportart hatten.

Die Technik lag in den bewährten Händen von Charly, DL3YDJ, dem ARDF-Referenten des VFDB. Wie bei Charly üblich konnten die Ergebnisse praktisch in Echtzeit im lokalen WLAN und wenig später im Internet eingesehen werden.

Fast die Hälfte der 42 Teilnehmer waren Neulinge, die hier zum ersten Mal mit Funkpeilen in Berührung kamen. Sie waren nach kurzer Einweisung in der Lage, die Sender zu suchen. Um sie nicht durch zu hohe Anforderungen abzuschrecken gab es drei Laufkategorien: "kurz" – 4 Posten im umzäunten Bereich des Oberwassers des historischen Schiffshebewerks, "mittel" – 8 Posten, davon 4 außerhalb des umzäunten Bereichs, und "lang" – alle 12 Posten. Erfreulich war, dass nicht nur die kurze Strecke von den Neuen gewählt wurde, im Gegenteil, die lange Strecke war der Favorit: 11 mal lang, 6 mal mittel und nur 2 mal kurz.

Offensichtlich waren die Einweisungen von Charly, Christian und Uli Goedner, DL8YBR, und die Karte nach OL-Standard so gut, dass keiner echte Probleme beim Suchen hatte. Das bedeutet aber nicht, dass es für erfahrene Fuchsjäger keine Anforderungen gab; für sie stand mehr die Routenwahl und das richtige Lesen der Karte im Vordergrund. Es gab aus dieser Gruppe häufige Fragen nach Kartensymbolen.

Die Rückmeldungen der Teilnahme nach dem Zieleinlauf waren durchweg sehr positiv: Fuchsjäger, die zum Teil eine längere Anreise gehabt hatten, waren beeindruckt von der präsentierten Technik des Schiffshebewerks, Neulinge hatten Spaß an der Sportart, gerade auch weil man dabei unter Corona-Bedingungen ungefährdet Sport treiben konnte.

Fazit – es war in jeder Beziehung eine gelungene Veranstaltung. Fuchsjäger entdeckten ihre Defizite im Bereich Kartenlesen und damit Trainingsziele für die Zukunft. Neulinge entdeckten eine unbekannte Sportart und hatten so viel Spaß dabei, dass es eine Reihe von Fragen nach weiteren Wettkämpfen in der Nähe gab. Das Museum hatte mit dem Angebot zusätzliche, auch überregionale Besucher angelockt. Auch die Kombination von Museum und Sport wurde gut aufgenommen. Die Aussage einer Museumsmitarbeiterin: „Ich habe selten so viele zufriedene, lachende Gesichter auf dem Gelände gesehen wie heute.“ Wir als Veranstalter hatten zwar Arbeit mit dem Ausrichten, aber die positiven Rückmeldungen von allen Seiten zeigten, dass sich die Arbeit gelohnt hat und deswegen hatten natürlich auch wir Spaß an der Aktion.

Bericht: Volker, DK2MT


Deutsche ARDF-Meisterschaften auch 2020 anspruchsvoll

Selbst in einem ungewöhnlichen Jahr mit einer weltweiten Pandemie und weitreichenden Beschränkungen des sozialen Lebens gelingt es der Internationalen Deutschen Meisterschaft im Amateurfunkpeilen, am letzten Septemberwochenende rund 50 Teilnehmer fast aller Altersklassen anzuziehen. Corona zum Trotz sorgen Teilnehmer mit Schweizer, polnischer, tschechischer und slowakischer Nationalität - in Deutschland lebend oder aus Nichtrisikogebieten angereist - für internationales Flair.

So familiär wie sonst geht es jedoch nicht zu, denn natürlich muss ein Hygienekonzept umgesetzt werden, um die Gesundheit der Teilnehmer vor der ungewohnten Gefahr des Corona-Virus zu schützen. Eine Abendveranstaltung gibt es nicht. Die Startgruppen sind auf drei Teilnehmer begrenzt. Masken und Abstand sind außerhalb der Wettbewerbszeit allgegenwärtig. Dass ARDF eine Outdoor-Aktivität ist und praktisch ohne direkten Kontakt auskommt, hat vielerorts schon länger wieder lokales Training und regionale Veranstaltungen ermöglicht.

Von der reihenweise Absage von ARDF-Veranstaltungen in der ersten Jahreshälfte war zunächst auch die Deutsche Meisterschaft betroffen. Die Organisatoren Reinhard Hergert, DJ1MHR, und Sohn Alexander, DE1ADH, hatte starkes Interesse vernommen, die Bestenkämpfe im Herbst nachzuholen, sobald es die Umstände zulassen. Im Sommer kristallierten sich dann die Details der Veranstaltung heraus: Ein von Alexander neu kartiertes, stark profiliertes Gelände namens "Tiefe Klingen" in der Nähe von Stuttgart sollte spannende Herausforderungen bieten.

Lagen die Temperaturen drei Tage vor dem Wettbewerb noch im sommerlichen Bereich, zeigt sich der Herbst am Samstag beim 2-m-Wettbewerb von seiner rauen Seite: 7 Grad Celsius, lange und starke Regenschauer, kräftiger Wind. Paul Rudolf, HB9AIR, gelingt es, die M70-Strecke mit drei versteckten Sendern auf drei Kilometern Luftlinie in 51 Minuten zu bewältigen und so einen klaren Sieg in seiner Kategorie zu holen. Alle anderen Teilnehmern kämpfen mit Wetter und Sendern: Keiner schafft seine ganze Bahn unter 70 Minuten. Vor allem die weniger geübten Läufer müssen Sender weglassen oder scheitern an der Limitzeit. Von Wetter und Wettkampf ausgelaugt, verlassen die meisten im Anschluss schnell den Wettkampfort, um sich unter einer heißen Dusche aufzuwärmen.

Am Sonntagmorgen geraten die Helfer beim Aufbauen der 80-m-Sender noch einmal in einen kräftigen Schauer. Doch der Rest des Tags gestaltet sich freundlich. Diesmal sind die Bahnen mit 3,4 km (M70, 3 Sender) bis 5,2 km (M19/21/40, 5 Sender) länger, und es sind auch mehr Höhenmeter zu bewältigen. In der Klasse M70 ist es diesmal Bernhard Gartner, DF7SF, der mit nur 40 Minuten einen deutlichen Vorsprung auf die Konkurrenten herausläuft. Hart umkämpft ist daneben die Klasse M40 mit neun Teilnehmern. Hier geht der Sieg an Martin Lerjen, HE6LER, der knapp unter einer Stunde bleibt. Er und Vortagessieger Ralph Körner aus Landshut auf Platz 2 sind sogar schneller als die jüngeren Konkurrenten in M19 und M21, die die gleiche Aufgabe hatten.

Zur anschließenden Siegerehrung sind Masken wieder obligatorisch. Carmen Eipper, DH3SC, kann dabei mit einem besonderen ARDF-Design punkten. In den jugendlichen Kategorien werden die Siege durch zusätzliche Pokale gewürdigt.

DE1ADH sind interessante Bahnlegungen gelungen. Das Gelände hat Potenzial für weitere Läufe. Die DM wird 2020 die einzige umfangreiche Begegnung der ARDF-Gemeinschaft bleiben. Es wird spannend, was sich über Herbst und Winter für die 2021er Saison abzeichnet.


Wiederaufnahme von ARDF-Wettbewerben

Deutsche Meisterschaft im September

Da die Corona-Pandemie noch nicht überwunden ist und die Urlaubssaison bereits die Schwierigkeiten bei der wirksamen Eindämmung von Neuinfektionen andeutet, ist weiterhin Disziplin bei der Einhaltung von Abstands- und Hygieneregeln gefordert.

Mit der deutschen Meisterschaft am 26. und 27. September ist nun ein erster nationaler Wettbewerb angekündigt.
Achtung: Die Deutsche Meisterschaft 2020 kann leider nicht für eine Rangliste berücksichtigt werden.


Wiederaufnahme des ARDF-Trainings

Lockerung mit Verantwortung

Die Nutzung von Sportstätten im Freien ist an den meisten Orten wieder möglich, und so auch ARDF-Trainingsläufe mit den gebotenen Infektionsschutzmaßnahmen.

Doch der Umgang mit der Corona-Krise bedeutet weiterhin Einschränkungen für die ARDF-Gemeinschaft. Nach den "Leitplanken" des DOSB und den sportartspezifischen Festlegungen auch für den Orientierungslauf sind Wettbewerbe und soziale Veranstaltungen weiterhin unzulässig. Auch für das Training verbieten sich weite Anreisen oder Fahrgemeinschaften mit Personen aus verschiedenen Haushalten.

Jugend-WM (Ende Juni) und WM (Anfang September) sind 2020 abgesagt.


+++ Wir bleiben zuhause +++

ARDF während der Kontakt-Sperre

(März 2020) Der Umgang mit der Corona-Krise bedeutet auch Einschränkungen für die ARDF-Gemeinschaft. Während der bundesweiten Kontaktsperre ist individuelles Training überwiegend noch möglich, doch Veranstaltungen sind bis auf Weiteres abzusagen.
Wir werden konkrete Absagen hier so früh wie möglich veröffentlichen.

Im Vordergrund aller Maßnahmen steht die wirksame Eindämmung der Ausbreitung, einschließlich der Auswirkung erforderlich werdender Quarantäne-Maßnahmen. Neben dem Schutz von Risikogruppen ist auch die Funktionsfähigkeit des Gesundheitssystems zu gewährleisten.

Jeder Einzelne muss Verantwortung übernehmen, durch Hygiene genauso wie durch Verzicht auf unnötige Kontakte. Durch "soziale Distanzierung" (engl. "social distancing") wird die Ausbreitung nicht verhindert, aber - so gut es geht - verlangsamt. Bis auf Weiteres können wir weder dem Gesundheitssystem verletzte Sportler zumuten, noch ist die mit intensiven sportlichen Anstrengungen verbundene vorübergehende Schwächung des Immunsystems hilfreich.

Sachliche Hinweise gibt es insbesondere bei der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung. Darüber sind die Informationen der lokalen Ordnungs- und Gesundheitsbehörden zu beachten.

Informationen zum Orientierunglauf, incl. DTB, finden sich auf https://o-sport.de/


Änderung bei den internationalen Damen-Kategorien

2020 tritt eine im November beschlossene Änderung der Damenkategorien bei internationalen Meisterschaften in Kraft. Die neue Staffelung lautet:

  • W19
  • W21
  • W35
  • W45
  • W55
  • W65

Im Hinblick auf die Qualifikation für die WM im September in Serbien ist die Anwendung für die deutschen Meisterschaften und Ranglistenläufe zwingend.

Termine 2020

Die Terminliste für 2020 ist aktualisiert und ergänzt. Besonders hinzuweisen ist auf Änderungen beim 1. und beim 3. Ranglistenlauf.


IARU-Region-1-Meisterschaft 2019

Neun Medaillen am zweiten klassischen Tag!

Ohne viele Worte: Mit vier Einzel- und fünf Mannschaftsmedaillen, darunter mehrmals Gold, gelingt dem DARC-Team ein herausragendes Ergebnis am zweiten klassischen Tag. Dabei waren die Witterungsbedingungen schwierig.

Einzel-Gold und drei weitere Medaillen auf 144 MHz

Beim ersten klassischen Wettbewerb am 5.9. haben die älteren Kategorien mit sehr widrigen Bedingungen auf 144 MHz zu kämpfen. Im DARC-Team sind dabei die Damen erfolgreich. Galina Krassowizkaja gewinnt mit großem Vorsprung die Kategore W60 und legt damit zugleich die Grundlage für Mannschaftsgold gemeinsam mit Ingrid Pomplun. Mannschafts-Bronzemedaillen erzielen die deutschen Damen in der W50 und in der W35. Mit Platz vier verpasst Anja Hilbert, DG0YS, nur knapp eine W35-Einzelmedaile.

Auf 3,5 MHz bestimmt allein die physische Kondition den Erfolg, und der schnellste Hauptklassen-Läufer ist für sieben Kilometer Luftlinie weniger als 40 Minuten unterwegs. Das Gelände hatte keine sehr großen Höhenunterschiede, aber Sümpfe haben 2-m-Peilungen so erschwert, dass es nur einem Teil der älteren Starter gelang, mit allen Sendern das Ziel in der Limitzeit von 150 Minuten zu erreichen. Überschattet wurde der Wettkampf von der Sorge um einen fehlenden ukrainischen M70-Läufer, der auch von professionellen Suchkräften mit Hunden nicht gefunden werden konnte, aber nach einer Übernachtung in einer leerstehenden Hütte selbst zum Hotel zurückfand. Ein weiterer M70-Läufer erlitt im Zielkorridor Kreislaufprobleme, erhielt aber zum Glück sofort professionelle ärztliche Hilfe. Die Siegerehrung wurde um einen Tag verschoben.

Nach einem wettkampffreien Tag steht am Samstag der zweite klassische Wettbewerb auf dem Programm.

Zweimal Bronze beim Sprint

Beim Sprint am 4.9. gelingt zwei Deutschen der Sprung aufs Podest. Galina Krassowizkaja läuft 23:47 Minuten und verschafft sich damit über vier Minuten Vorsprung auf die Viertplatzierte. Mit einem schnellen und fehlerfreien Lauf überrascht Kai Pastor, DG0YT, Teamkollegen und Konkurrenz. Als Drittplatzierter in der Kategorie M40 mit 17:43 Minuten trennt ihn nur eine halbe Minute vom Sieger.

Das Wettkampfgelände war wieder direkt beim Hotel, mit einem Startplatz zwischen Pistenbullys unweit des Ziels. Der Zuschauerposten (Zwischenziel) befand sich einen Kilometer entfernt, rund 50 Höhenmeter unterhalb des Ziels. Im ersten Teil lagen vier von fünf Sendern etwa auf einer Höhe und konnten mit hohem Tempo abgelaufen werden. Nach dem Zwischenziel führte ein kurzer Korridor auf einer Skibrücke über eine Straße. Die restlichen fünf Sender lagen links und rechts von schmalen Pisten- und Liftschneisen. Hier galt es, trotz des anstrengenden Anstiegs einen klaren Kopf zu behalten und die richtige Routenwahl zu treffen.

Silber beim Foxoring in der W21

Beim ersten Wettbewerb der EM, dem Foxoring, sichert sich Dianora Herashchenko eine Silbermedaille in der Kategorie W21. Sie benötigt eine Laufzeit von 28 Minuten und vier Sekunden für sieben versteckte Sender. Top-Ten-Platzierungen gelingen bei den Damen außerdem Inessa Cherniavsky (9. W35), Carola Stein (8. W50) und Brigitte Drews (9. W50), Galina Krassowizkaja (6. W60), Ingrid Pomplun (7. W60) und Alexandra Wanner (10. W60). Die besten Ergebnisse bei den Herren erzielen Alexander Hergert (8. M21) und Nikolaj Wanner (8. M50), Top-Ten sind außerdem Sergey Cherniavsky (9. M40), Bernd Höfner (10. M60) und Reinhard Hergert (9. M70).

Wettkampfgelände war das hochgelegene Wald- und Weidegebiet unmittelbar nördlich der Hotelanlagen von Rogla. Nach dem Start ging es zunächst über Weideflächen, die im Winter breite Lauflaufloipen bieten. Im mittleren Abschnitt des Wettkampfs gab es Sender nahe der Hotels oberhalb der Abfahrtspisten. Das Ziel befand sich schließlich im Auslauf von Skipisten. Nachdem morgens noch eisiger Wind über die Berge peitschte, hatte sich das Wetter schnell beruhigt, und die Teilnehmer konnten einen extra angeworfenen Vierer-Sessellift für den Rücktransport über das Wettkampfgelände hinweg ins Hotel nutzen.

Die 22. Europa-Meisterschaft (IARU-Region-1-Meisterschaft) findet von 2. bis 8. September in Rogla (Slowenien) statt. Der Veranstalter erwartet 378 Teilnehmer aus 22 Ländern. Für den DARC gehen 29 Teilnehmer an den Start, darunter drei Jugendliche. Es werden klassische Wettbewerbe auf 80 m und 2 m, Sprint und Foxoring ausgetragen.

Nachlese

ARDF-Jugend-WM 2019

Von Kathrin Berse

Vom 30. Juni bis 4. Juli 2019 fanden im ukrainischen Winnyzja die Jugendweltmeisterschaften im Amateurfunkpeilen statt. Bei klassischen Wettbewerben auf 3,5 MHz und 144 MHz und einem Sprint traten insgesamt 90 Jugendliche aus 13 Ländern an, darunter (erstmals) sieben Teilnehmer aus China.

Bereits am Samstag, den 29. Juni hatte sich das DARC Jugendteam, bestehend aus Lisa Durm (Kategorie W14), Melanie Pastor und Lisa Harms, DO4LKH, (W16), Oscar Walter, DO2OMW, (M14) sowie Jugendtrainerin Kathrin Berse und den Besuchern Oliver Durm, Anne Walter und Linda Pastor in Kiew getroffen. Als offizieller Anreisetag zur Meisterschaft war der Sonntag angesetzt, aber mit gut drei Stunden Flug und kalkulierten fünf Stunden Busfahrt von Kiew nach Winnyzja, hat sich das Team für eine frühere Anreise entschieden. So blieb am Samstag Zeit für eine fast dreistündige private Stadtführung von Igor Lazarev, US0VA, in Kiew, um bereits erste Eindrücke vom Land zu erhalten.

In Winnyzja angekommen, konnte jeder ein sauberes im typischen osteuropäischen Stil eingerichtetes Einzelzimmer beziehen. Der Sonntagmorgen wurde genutzt, auf einer rund sechs Kilometer langen Tour die wichtigsten Sehenswürdigkeiten der Stadt abgelaufen.

Ab 15.00 Uhr stand der erste Peilertest in der Ukraine an. Das Training fand in einem 800 Meter vom Hotel entfernten, gut besuchten Park statt. Zunächst waren jeweils zwei 80-m- als auch 2-m-Sender aufgebaut. Nach gut einer Stunde wurde auf die 80-m-Sprint-Sender umgeschaltet. Die jungen Athleten konnten ihre Geräte testen, die Entfernungen überprüfen und Frequenzen markieren oder einprogrammieren. Kleine Schwierigkeiten gab es bei Lisa Harms, die mit ihrem 2-m-Empfänger nur einen Sender zum Testen anlaufen konnte, da die ebenso aufgebaute Bake den dahinter platzierten Sender übersteuert hatte.

Am Abend folgte dann die offizielle Eröffnung der Weltmeistschaft. Die Feier fand im Veranstaltungsraum des Hotels statt. Die Reden wurden kurz gehalten. Zu den Gästen gehörten auch ehemalige Olympia-Teilnehmer und -gewinner aus der Ukraine. Neben volkstümlichen Tanz und Gesang wurde auch eine moderne Paar-Akrobatik geboten.

Am nächsten Tag ging es zum 80-m-Classic-Wettbewerb in ein 35 km von Winnyzja entferntes Waldgebiet. Der Wald war recht offen und überwiegend gut belaufbar, manchmal störten jedoch Unterholz und kleinere Dickichte das schnelle Vorankommen. Als erste durfte sich Melanie auf den Weg machen, gefolgt von Lisa, Lisa und Oscar.

Im Ziel angekommen, ging es direkt mit der Auswertung der Läufe los. So erzählte Oscar, dass er bei einem Sender ein paar kleine Probleme hatte, aber in Summe es doch recht gut bei seinem ersten großen Lauf lief (Platz 12). Melanie hatte gleich zu Beginn Schwierigkeiten, die Entfernungen der Sender einzuschätzen, aber als die Routenwahl getroffen war, lief es auch bei ihr (Platz 15).

Für Lisa Durm war es der erste Lauf bei einer großen Meisterschaft, somit war die Aufregung vorprogrammiert - jedoch leider nicht die richtigen Frequenzen im Peiler: Da waren noch die Frequenzen aus dem Sprinttraining vom Vortag eingestellt. Hier verlor Lisa ein wenig Zeit, um die richtigen Einstellungen nachzuholen. Jedoch konnte sie mit Platz 10 am Ende mehr als zufrieden sein.

Lisa Harms war direkt nach dem Lauf nicht zufrieden. Sie hatte Probleme mit Sender Drei. Der Veranstalter bestätigte schließlich, dass der Sender für etwa fünf Minuten ausgefallen sei. Dies beeinflusste Lisa jedoch mindestens 15 Minuten. Nur ein weiterer Läufer war davon betroffen, und eine gewährte Zeitgutschrift von fünf Minuten konnte Lisas Nachteil nicht ausgleichen. Was für den betroffenen Slovaken einen Podiumsplatz bedeutete, ergab bei Lisa keine Veränderung in der Platzierung. Es blieb bei Platz 14.

Am nächsten Tag ging es mit dem Bus nur eine gute viertel Stunde an den Stadtrand von Winnyzja in einen Park. Dort fand der 80- m-Sprint statt. Auch hier war der Start gut vorbereitet und konnte pünktlich starten. So durfte sich als Erste um 10:15 Uhr Lisa Durm, 10:17 Uhr Melanie Pastor, 10:18 Uhr Oscar Walter und zum Abschluss aus dem deutschen Team Lisa Harms um 10:35 Uhr in die kürzeste Wettkampfform stürzen. Als Team Leader Kathrin Berse vom Start im Ziel ankam, war das gesamte deutsche Team schon dort. Die Gesichter strahlten: Mit den Plätzen Oscar 10., Lisa D. 7., Lisa H. 11. und Melanie 13. konnten wieder alle mehr als zufrieden sein. Im Ziel versorgte der Veranstalter die Teilnehmer mit selbstgemachter Limonade und ukrainischem Gebäck. Ebenso erhielt jeder Teilnehmer ein Eis, das bei den hohen Temperaturen gern genommen wurde.

Am Nachmittag stand noch eine Bootstour auf dem Pivdennyi Buh River im Programplan. Es blieb zunächst unklar, wohin die Reise führen sollte, nur ein Stopp zwischendurch war angekündigt. Mit zwei Booten ging es gut 45 Minuten stromaufwärts. Nach einer Kurve war dann ein „Hollywood“-artiger kyrillischer Schriftzug zu sehen. Die Ukrainer erklärten auf Nachfrage, dass es sich um ein beliebtes Ausflugsziel am Fluss für Picknick u.ä. handelte und der Schriftzug lediglich darauf hinwies, dass man dort kein Müll hinterlassen sollte. Die Jugendlichen hatten genug Energie, den steilen Hang zum Schriftzug zu erklimmen und die Aussicht auf den Fluss von dort zu genießen.

Für den Abend hatte der Veranstalter noch einen Programmpunkt organisiert, den Besuch des Roshen-Springbrunnen in Winnyzja. „Roshen“ ist ein lokaler Süßwarenhersteller. Der Springbrunnen ist fast 100 lang, 10 Meter breit und der höchste Wasserstrahl reicht bis zu 70 Meter in die Höhe. Der Springbrunnen zeigt jeden Abend eine Mulitmediashow mit Musik, Video (3D Effekt) und Lasern. Eine weitere Besonderheit ist, dass der Springbrunnen in das Flussbett des oben genannten Flusses gebaut wurde.

Am letzten Tag stand der 2-m-Lauf an. Der zweite klassische Lauf fand im gleichen Gelände wie der 80-m-Lauf statt. Der Start war weiter nördlich gelegen, das Ziel war dasselbe. Der Start lief wieder reibungslos ab und auch im Ziel Bereich war alles bestens organisiert. Es gab keine Senderausfälle und so konnten sich alle mit dem Anfeuern der Athleten und Hochrechnen der Ergebnisse beschäftigen. So freuten sich am Ende alle über die folgenden Platzierungen: Oscar auf Platz 12, Lisa Durm auf Platz 11 und in der W16 Lisa Harms und Melanie auf den Plätzen 10 und 11.

Während des Wettkampfes wurde schnell klar, dass unsere einzige Mannschaft in der W16 eine kleine Chance auf den dritten Podiumsplatz hatte. Somit warteten alle ganz gespannt darauf, Melanie im Horizont der Zielgasse zu erblicken. Am Ende waren es leider 1 Minute 15 Sekunden, die die beiden Mädels von der gemeinsamen Medaille trennten. Jedoch war die Mannschaft zufrieden mit allen Leistungen, die erbracht worden sind!

Am Abend wurde genauso sportlich mit Musik, Tanzen und Essen die Meisterschaft beendet. Und wir freuen uns jetzt schon wieder auf die Jugendweltmeisterschaften im nächsten Jahr, die von 26. bis 30. Juni 2020 in Ajdovscina (Slovenien) stattfinden werden.

Teilweise Nichtwertung des Ranglistenlaufs vom 16.6. ☹

Beim Ranglistenlauf am 16.6. gab es nach einem Senderausfall während des Wettkampfs ungleiche Wettbewerbsbedingungen. Die Ausrichter bedauern das sehr und bitten dafür um Entschuldigung. Das Schiedsgericht hat sich nach Diskussion der Lösungsmöglichkeiten schweren Herzens dazu entschlossen, in den Kategorien, in denen Teilnehmer vom Senderausfall tatsächlich betroffen waren, keine Wertung vorzunehmen. Dort wird dieser Lauf auch nicht für die Rangliste zählen. Für das Peilmeisterdiplom sollen Teilnehmerpunkte vergeben werden.

Inzwischen ist eine Rangliste veröffentlicht, die die Wertung richtig abbildet, auch für Helferpunkte, und bereits das erste von drei Streichergebnissen berücksichtigt. Wer nicht nach Saarbrücken kommt, sieht damit seine endgültige Punktzahl. Alle anderen können sich noch um einige Punkte verbessern.


Veranstaltungswochenende

FUNK.TAG Kassel 2019 und Peilwettbewerb am AFZ

Zum FUNK.TAG Kassel gibt es am Samstag wieder einen Foxoring-Lauf bei den Messehallen. Am Sonntag startet der Distriktslauf Hessen am Amateurfunkzentrum des DARC (Foto).
Zum FUNK.TAG Kassel gibt es am Samstag wieder einen Foxoring-Lauf bei den Messehallen. Am Sonntag startet der Distriktslauf Hessen am Amateurfunkzentrum des DARC (Foto).

ARDF-WM 2018

Viele Medailen im zweiten klassischen Lauf

Simon Zöller
Simon Zöller

(7.9.2018) Im zweiten klassischen Lauf verzeichnet das DARC-Team Silbermedaillen für Brigitte Drews, DL7AFJ (W50), Sergey Cherniavsky (M40) sowie das W50-Team. Eine Bronzemedaille ging an Brigitte Roethe (W50). Die größte Begeisterung im ganzen Team löste jedoch die Bronze-Medaille vom 17-jährigen Junior Simon Zöller in der Kategorie M19 aus. Video Download Siegerehrung (201 MB).

Top-10-Platzierungen erreichten Ralph Körner (8. 144 MHz M21), Gerald Eichler, DL1DSR (9. 3,5 MHz M50), Dianora Herashchenko (10. 144 MHz W21) und Bernd Höfner, DL1AQ (10. 144 MHz M60).

Der Wettbewerb war anspruchsvoll. Das Gelände ähnelte dem der ersten klassischen Läufe mit Reisfeldern und dicht bewachsenen Höhenzügen, jedoch mit kürzerer Bahnlegung und mehr Wegen. Gleich nach dem Start musste eine Autobahn unterquert werden. Hier war die Wahl der richtigen Unterführung entscheidend. Freileitungen erschwerten erneut das Peilen auf 80 m.

Sprint ohne deutsche Medaillen

(6.9.2018) Beim Sprintwettbewerb schaffte es keiner der DARC-Starter auf das Podest. Am knappesten dran waren Alexander Hergert, DE1ADH (4. M21) und Kathrin Berse (5. W21). Weitere Top-Ten-Plätze lieferten Brigitte Drews, DL7AFJ (6. W50), Brigitte Roethe (7. W50), Dianora Herashchenko (8. W21), Sergey Cherniavsky (8. M40), und Christian Drews, DL7APD (10. M50).

Der Wettbewerb wurde durch eine vorübergehende Antennenstörung eines Senders verzerrt, die im deutschen Team zumindest Kai Pastor, DG0YT, und Gerald Eichler, DL1DSR, hinderte, eine gute Reihenfolge- und Richtungswahl zu treffen, weswegen sie auf der zweiten Schleife nach dem - für Zuschauer nicht erreichbaren - Zuschauerposten gegenüber diesem Zwischenziel Plätze verloren.

Das DARC-ARDF-Team 2018
Das DARC-ARDF-Team 2018

Einzel- und Mannschaftsmedaillen im ersten klassischen Lauf

Brigitte Roethe im Ziel
Brigitte Roethe im Ziel

(5.9.2018) Die W50-Starterinnen Brigitte Roethe und Brigitte Drews, DL7AFJ, belegten im klassischen Wettbewerb auf 144 MHz den zweiten und dritten Platz. Dafür erhielten sie zudem Mannschafts-Silber. Top-Ten-Platzierungen gingen an Dianora Herashchenko (4. W21, 16 Sekunden hinter Platz 3), Claus-Dieter-Wittek, DF8QJ (8. M60), und Kai Pastor, DG0YT (8. M40).

Der klassische Wettbewerb wurde in unmittelbarer Küstennähe ausgetragen und war überdurchschnittlich herausfordernd. Start und Ziel lagen gut 3 km auseinander. Dazwischen gab es mehrere kleine Höhenzüge mit wenigen Pfaden und teils kaum durchdringlicher Vegetation, Siedlungen, Reisfelder, Obstgärten, aber auch Fahrwege und Straßen. Gute Kartenarbeit, um dann auf Wegen schnell voranzukommen, war wieder ein Schlüssel zum Erfolg. In der Hitze des Tages waren vor allem in den Kategorien der ältesten Teilnehmer viele Ergebnisse mit weniger Sendern und Zeitüberschreitungen zu beobachten.

Das Wetter setzte den Teilnehmern mit intensiver Sonnenstrahlung und heftigen Windböen zu. Auch andere Widrigkeiten machten den Deutschen zu schaffen: Zwei Empfänger nahmen bei Stürzen mechanisch Schaden, ein SPORTident-Chip ging bei einem unfreiwilligen Bad im Wasserloch verloren.

Kartenausschnitt 1. klassischer Lauf
Kartenausschnitt 1. klassischer Lauf
Sergey and Dianora
Sergey and Dianora

Gold- und Silbermedaille im Foxoring

(4.9.2018) Beim Foxoring-Wettbewerb gelang Dianora Herashchenko der Sprung auf Platz 1 in der Damen-Hauptklasse. Bei den Herren ab 40 war Sergey Cherniavsky Zweitbester. Mit Brigitte Roethe (4. W50), Brigitte Drews (5. W50), Heinrich Götte (6. M60), Kai Pastor (6. M40) und Alexander Hergert (9. M21) gelangen weiteren Deutschen Top-Ten-Platzierungen.

Das Foxoring erwies sich deutlich einfacher als vermutet. Die Sender waren dicht an Pfaden gelegen, und auch die Routenwahl war klar entlang der Pfade, meist auf dem Kamm der Höhenzüge, während links und rechts steile Hänge und dichte Vegetation das Bild prägten. Einige Sieger bewältigten die vergleichsweise kurze Strecke in weniger als 30 Minuten.

Während die ersten Wettkämpfer um 9 Uhr noch bei wolkenverhangenem Himmel starteten, zog es 45 Minuten später auf. Die Sonne sorgte sofort wieder für schweißtreibende Schwüle.

Kartenausschnitt
Kartenausschnitt

Bei der Open-Air-Eröffnungsfeier am Vorabend hatte anhaltender Regen dafür gesorgt, dass die Folklore-Teile ausfallen mussten - die Reden der Offiziellen wurden hingegen vollständig "dargeboten".

Eröffnung der WM 2018
Eröffnung der WM 2018

DARC-Team in Korea eingetroffen

(3.9.2018) Die Weltmeisterschaften im Amateurfunkpeilen finden dieses Jahr von 2. bis 8. September in der Republik Korea statt. Wettkampfzentrum ist Sokcho im Nordosten des Landes. Der Veranstalter zählt mehr als 316 Starter aus 29 Ländern.

Die 17 Wettkämpfer des DARC-Team und zwei Schlachtenbummler aus Deutschland sind am Sonntag in Sokcho eingetroffen. Während manche schon vorher Seoul erkundet hatten, ging es für andere direkt vom Flughafen auf einer erst vor kurzem fertiggestellten Autobahn direkt nach Sokcho.

DL1DSR beim Empfängertest
DL1DSR beim Empfängertest

Der heutige Montag steht im Zeichen der "Modellwettbewerbe", bei denen sich die Sportler auf den Aufbau der unterschiedlichen Sender (Sprint, Foxoring, klassisch) und auf das Gelände einstellen können. Auch wenn es in Sokcho nicht sehr heiß ist, fließt in der schwülen Luft auch bei geringer Aktivität viel Schweiß.

Dabei kommt noch einiges auf die Wettkämpfer zu: Die Jury hat bereits bekanntgegeben, dass die zu bewältigenden Höhenmeter in einige Fällen oberhalb der Regeln liegen werden: bis zu 10,3% der Luftlinie statt maximal 6%. Das sind also bis zu 400 Höhenmeter auf 4 km Luftlinie (entprechend 8 km in der Ebene). Dafür sind leider auch im Foxoring nur wenige Sender zu suchen. Die Foxoring-Sender schienen zudem recht schwach, was in grünem, steilen Gelände gute Kartenarbeit oder überdurchschnittlich empfindliche Empfänger erforderlich macht.

Das Wettkampfprogramm beginnt am 4. September mit dem Foxoring und setzt sich ohne Ruhetage mit dem ersten klassischen Lauf, dem Sprint und dem zweiten klassischen Lauf fort.

Für den südkoreanischen Amateurfunkverband KARL ist es bereits die zweite Ausrichtung einer Weltmeisterschaft. 2008 waren 320 Teilnehmer angereist, und es wurden nur die klassischen Wettbewerbsformen ausgetragen.


Nachlese

Spreewaldfuchsjagd die siebte, ein voller Erfolg!

Am 23. Juni hatte der Distrikt Brandenburg unter Leitung von ARDF-Distriktspeilreferent Detlef, DH2FOX, zur siebenten Auflage der Spreewald(paddel)fuchsjagd aufgerufen. Mit 22 Booten und Teams aus 11 Distrikten waren viele Funkfreunde wieder dabei. Weiterlesen


Deutsche Meisterschaft in Lorch

Am 21. und 22.7. wurde in Lorch östlich von Stuttgart die Internationale Deutsche Meisterschaft ausgetragen. Neben deutschen Teilnehmern waren auch Starter aus der Schweiz, aus Tschechien und der Ukraine erfolgreich.

In den Jugend-Klassen W16 und M16 wurde dabei außerdem der DL-Pokal vergeben.


Generalipokal an Dresdner Schüler vergeben

Beim zweiten Funkpeilwettkampf des Ortsverbands Schmalkalden (X32) für Schülergruppen gingen am 26. und 27. Juni rund 50 Schüler aus Bettenhausen, Dresden, Ruhla und Trusetal auf die Suche nach Füchsen. Die zehn- bis vierzehnjährigen Neulinge konnten sich auf eine gute Einweisung durch erfahrene Funkamateure verlassen. Die erfolgreichste Schülermannschaft kam in diesem Jahr aus Dresden. Ihre Schule freut sich nun über ein Preisgeld von 250 Euro.

Die Veranstaltung war in eine der letzten Schulwochen mehrerer Bundesländer gelegt und bot neben der Fuchsjagd weitere Amateurfunk- und Bastelaktivitäten. Als besonderes Highlight konnte der Funkkontakt zwischen "Astro-Alex" auf der Internationalen Raumstation und Schülern in Köln und Leverkusen live mitverfolgt werden.

Diese besonderen Projekttage brachten nicht nur Schüler, Lehrer und Thüringer Funkamateure zusammen. Auch OMs aus Partnerstädten von Brotterode-Trusetal, die örtliche Tourismus GmbH, das Inselsbergbad, Feuerwehr und Bundeswehr unterstützten Organisator Joachim Kaufmann, DO2GIB. Für Rückenwind sorgten Sponsor Generali Versicherung sowie als Schirmherr der Thüringer Ministerpräsident Bodo Ramelow.


Jugend-WM in Tschechien

Deutschland bei der WM ausgeschieden? Kein Thema für den ARDF-Nachwuchs! Sieben deutsche Teilnehmer reisten von 30. Juni bis 4. Juli zu den tschechischen Nachbarn ins nordböhmische Doksy. Bei der Jugend-WM im Amateurfunkpeilen trafen sich insgesamt 117 junge Sportlerinnen und Sportler aus elf Ländern. Die stärkste Präsenz zeigten wie gewohnt Russland, Ukraine und Gastgeber Tschechien, die in allen vier Klassen fünf Teilnehmer ins Rennen schickten und so die Hälfte des Teilnehmerfelds stellten.

V.l.n.r.: Jakob, Linda, Karlotta, Lisa, Melanie, Noah, Janek und die Betreuer Kathrin und Kai
V.l.n.r.: Jakob, Linda, Karlotta, Lisa, Melanie, Noah, Janek und die Betreuer Kathrin und Kai

DL-Pokal 2018

Klare Fernsicht weit ins Land: Schöner kann sich der Bayerische Wald kaum zeigen. Der Distrikt Bayern-Ost (U) hatte am 30.6. und 1.7. zum ARDF DL-Pokal 2018 nach Zell-Hetzenbach 30 km nordöstlich von Regensburg geladen. Weiterlesen


Tschechisch-deutsches Treffen auf höchstem Niveau

Am ersten Juniwochenende kamen fast 160 tschechische und deutsche Peilsportler ins Grenzgebiet westlich und südlich von Altenberg im Erzgebirge. "Absolutes WM-Niveau!" berichtet DL1DSR angesichts des Aufwands mit Reservesendern und Technikern an jedem der Füchse. Und was Einheimische als "Hemmschuh" kennen, nutzten einige Fuchsjäger für klassische Amateurfunkaktivitäten. Mehr...


Nominierung für die Jugend-Weltmeisterschaften

von Kathrin Berse

Am Himmelfahrt-Wochenende hatten sich in Diekholzen (bei Hildesheim) auch elf Jugendliche im Alter von 13 bis 17 Jahren eingefunden. Ein Teil der jungen Athleten hat erst Anfang dieses Jahres mit dem ARDF Sport angefangen. So nutzen sie intensiv das Trainingslager, das vom Veranstalter Gerhard Kottschlag, vom Referenten Kai Pastor und der Jugendtrainerin Kathrin Berse organisiert wurde, um Erfahrungen zu sammeln, Empfänger zu testen und den Umgang mit der Karte zu vertiefen. Insbesondere die zwei Sprint-Veranstaltungen am Freitag waren als Vorbereitung auf die folgende Deutsche Meisterschaft wertvoll.

Mit der Teilnahme an der Meisterschaft und dem Trainingslager konnten die Jugendlichen sich für die diesjährige Jugend-Weltmeisterschaft qualifizieren. Von den insgesamt elf jungen Athleten konnte die Jugendtrainerin am Ende sieben nominieren. Somit werden für den DARC in der Kategorie W14 Karlotta Röhring, Lisa Harms und Melanie Pastor, für die Kategorie W16 Linda Pastor und für die Kategorie M16 Jakob Kretschmer, Noah Rullmann und Janek G. an den Start gehen.

Das DARC-Jugend-WM-Team 2018
Das DARC-Jugend-WM-Team 2018

Die Jugend-Weltmeisterschaften (WYAC) finden dieses Jahr vom 30. Juni bis zum 4. Juli in Doksy/Tschechien statt. Es wird drei Wettkämpfe geben, die beiden klassischen Läufe auf 3,5 MHz und 144 MHz sowie einen Sprintwettkampf auf 3,5 MHz. Bisher sind 12 Nationen mit 125 Athleten angemeldet, darunter u.a. Nationen wie Russland, Slowakei und Moldawien.

Wir freuen uns, dass wir dieses Jahr mit einem solch großen und durchaus starken Jugendteam bei den Weltmeisterschaften vertreten sein können und wünschen den Athleten für den nächsten Ranglistenlauf (Sachsen) und für die Meisterschaft bereits jetzt viel Erfolg.


Überarbeitung der Webseiten angelaufen

(dg0yt) Derzeit arbeiten wir an Veränderungen der Webseiten. Die Startseite zeigt bereits, in welche Richtung sich das Design verändern wird: eine Angleichung an den DARC-Webauftritt, aber eine moderne technische Basis, um auch mobile Geräte optimal zu unterstützen, sowie eine Beibehaltung bewährter Navigationsstrukturen und Erkennungsmerkmale von ARDF@DL online.

Aktiviert ist nun außerdem eine Zugangsbeschränkung auf Mitglieder des DARC e.V. für Teile der Webseiten. Wer sich noch nie auf www.darc.de eingeloggt hat, findet Hinweise zu Mitgliedsnummer und Anfangskennwort links unten auf https://mydarc.de/.

Probleme mit den neuen Seiten könnt Ihr melden an dg0yt@darc.de.


95 Sender in vier Tagen

Niedersächsisches Peilsportwochenende ist großer Erfolg

(dg0yt) Beim viertägigen Niedersächsischen Peilsportwochenende von 10. bis 13. Mai konnten Deutschlands Fuchsjäger in vier Tagen insgesamt 95 Peilsender finden. Die neun Peilwettbewerbe wurden durch einen Postennetz-Orientierungslauf und einen kurzweiligen Orientierungs-Übungsparcour auf dem Sportplatz abgerundet. Während einige Nachbarregionen von schweren Unwettern betroffen waren, hatten die Fuchsjäger in Diekholzen Glück mit dem Wetter. Die freundlichen Bedingungen hielten bis Sonntag an.

In Diekholzen hatte Wettkampfleiter Gerhard, DL9DBK, ein perfektes Umfeld für die rund 70 Teilnehmer und Helfer gefunden: Wettkampfzentrum war ein Sportplatz mit Duschen und kleiner Gaststätte, direkt am Wettkampfgelände gelegen. Nur wenigen Gehminuten entfernt bot eine Turnhalle ein preiswertes Massenquartier. Gegenüber der Turnhalle offerierte ein Bäcker Frühstück auch am Sonntag ab 7 Uhr morgens.

Das Programm begann am Donnerstagnachmittag mit einem spontanen 2-m-Training, auf das ein einfaches Foxoring in Verbindung mit einem Geocaching-Angebot folgte. Am Freitag konnten sich die Teilnehmer auf die Wettbewerbsform Sprint einstimmen. Ohne Berücksichtigung der Altersklassen geplant, war der erste Distriktswettbewerbslauf (I) noch von Laufzeiten über 30 Minuten geprägt. Das bergige Gelände verschärfte die geplante Strecke deutlich. Der zweite Distriktswettbewerbslauf (H) war kürzer und enthielt weniger Anstiege. Mit einer Siegerzeit von unter 18 Minuten für den schnellsten Herrn war die Sprint-Vorgabe von 15 Minuten für 10 versteckte Sender gut getroffen.

Zwischen den beiden Läufen gab es eine weitere Möglichkeit für 2-m-Training. Hier half der jugendliche ARDF-Nachwuchs mit, die Sender im Gelände aufzubauen. Wem das Tagesprogramm noch nicht reichte, konnte abends auf dem Sportplatz bei "Go4Orienteering" seine Konzentrationsfähigkeit und Schnelligkeit testen. Auf einem überschaubaren Raster von Kontrollpunkten galt es, die Posten schnell in der richtigen Reihenfolge abzulaufen. Was mit einer durchgehenden Bahn noch leicht fiel, wurde in Variationen der Aufgabenstellung erstaunlich schwierig.

Am Samstag-Vormittag hatten die einheimischen Orientierungsläufer einen Postennetz-Orientierungslauf aufgebaut. Die Peiltechnik konnte so kurz beiseite gelegt werden, um sich ganz auf die Routenwahlentscheidungen auf der frisch aktualisierten Karte zu konzentrieren. Trotz der noch folgenden Wettbewerbe nahm eine große Zahl der Angereisten dieses Zusatzangebot an.

Kern des Peilsportwochenendes waren die Internationalen Deutschen Meisterschaften im Sprint und im Foxoring, die allein fast die Hälfte der Gesamtsenderzahl beitrugen. Die Winterstürme hatten dem Wettkampfgelände mit teils erheblichem Windwurf zugesetzt. Zum Glück war der südliche Hang des dominanten Höhenzugs weitgehend verschont gebliebeb. DL9DBK und Technischer Delegierter Kai, DG0YT, arbeiteten bis in die Nacht an den Bahnplanungen für die Foxoringläufe, um gefährliche und gesperrte Gebiete aus den Routen der Wettkämpfer herauszuhalten.

Für die Sprintmeisterschaft wurde ein anderes Gelände genutzt. Leider kam es hier gegen Ende zu einem Ausfall eines Senders. Ein Wettkämpfer dürfte am Radial des Senders hängengeblieben sein und ihn damit von der Antenne gerissen haben. Ausrichter und Helfer analysierten noch einige Tage danach die Auswirkungen auf die Ergebnisse, insbesondere auf die Medaillenvergabe.

In vielen Meisterschaftsklassen konnten sich Favoriten wie Brigitte Drews, DL7AFJ, oder Alexander Hergert, DE1ADH, durchsetzen. In den Jugend-Klassen waren mit fünf Jungen und sogar sechs Mädchen einige neue Namen zu verzeichnen, die mit sehr guten Ergebnissen auf sich aufmerksam machten. Nachdem die Jugendlichen am vollen Programm aus 2-m-Wettbewerben, Sprint, Foxoring und Orientierunglauf teilgenommen hatten, konnte Jugendtrainerin Kathrin Berse sieben Jugendliche für die Jugend-WM 2018 nominieren.

Die Meister im Foxoring, Kategorie M19
Die Meister im Foxoring, Kategorie M19

Wer sich nicht schon nach der Siegerehrung auf den Heimweg machte, konnte am Nachmittag einen weiteren 2-m-Distriktslauf (H) wahrnehmen. Immerhin 14 Teilnehmer zählte Veranstalter auch hier.

Fast einhundert Sender ins Gelände zu tragen, wieder einzusammeln, und Start, Ziel und Auswertung durchzuführen, war nur durch die vielen Freiwilligen möglich. Für die tolle Ausrichtung des langen Trainings- und Wettbewerbswochenenendes und den großen Einsatz geht ein dickes Dankeschön an DL9DBK und alle Helfer!


Referatstagung 2018

(dg0yt) Am letzten Februar-Wochenende fand die Tagung der ARDF-Referatsmitarbeiter und Distriktspeilreferenten statt. Neben dem erfolgreichen Abschneiden der DARC-Mannschaft bei der Region-1-Meisterschaft zeigte der Rückblick auf 2017 auch Schwächen: nur ein Jugendlicher konnte zur Jugend-WM entsendet werden, und einer der ohnehin wenigen Ranglistenläufe wurde kurzfristig abgesagt. 2018 zeichnet sich ein anderes Bild ab: Die Jugend-WM findet nahe der deutsch-tschechischen Grenze statt, und es gibt bereits mehrere interessierte Jugendliche, zu deren Betreuung sich Kathrin Berse bereit erklärt hat.

Die Nominierung für die WM 2018 im September in Korea steht in einem Spannungsfeld zwischen einer repräsentativen Berücksichtigung von Ranglistenläufen und der Möglichkeit zum frühen Buchen von Flügen, um den Teilnehmer keine unnötig hohen Reisekosten aufzubürden. Deswegen sollen erste Mitglieder des WM-Teams bereits wieder deutlich vor dem letzten Ranglistenlauf benannt werden.

Ausgehend von einer Diskussion bei der letztjährigen Tagung wird es an der Ranglistenwertung 2018 eine sehr grundlegende Vereinfachung geben, die jedoch nach Betrachtung vergangener Jahre zu keinen massiven Änderungen an den Ergebnissen führt: Alle Läufe werden gleich behandelt. Die getrennte Betrachtung von 2 m und 80 m für die Bestimmung von Streichergebnissen entfällt, und damit auch die willkürliche Zuordnung der Foxoring- und Sprint-Resultate. Gleichzeitig wird die Zahl der Streichergebnisse auf drei erhöht. Durch diese Änderung wird es möglich, alle drei Läufe aus dem Foxoring-/Sprint-Wochenende zu in die Wertung zu nehmen, aber auch einen zusätzlichen Sprint-Lauf an einem anderen Ranglistenlauf-Wochenende auszutragen oder grundsätzliche Veränderungen an den Wettbewerbsprogrammen der Ranglistenläufe vorzunehmen. Das erweiterte Programm der internationalen Meisterschaften umfasst längst mehr als die klassischen Wettbewerbe.

Kontrovers diskutiert wurde der Umgang mit ausgefallenen Sendern. Während einerseits in manchen bisherigen Fällen die Sender nach einigen Minuten wieder in Betrieb genommen wurden und anschließend ad-hoc eine möglichst faire Behandlung der betroffenen Wettkämpfer gesucht wurde, ist aus Sicht des Teilnehmers im Wettkampf eine möglichst klare Regel, wie er sich bei Senderausfall verhalten kann, erstrebenswert. Konsens besteht allenfalls darüber, dass nach einem Ausfall im Wettbewerb praktisch keine gleichen Bedingungen für alle herstellbar sind.

Die nächste Referatstagung findet in Baunatal Ende Februar 2019 statt. Referatstagungen sind öffentlich für DARC-Mitglieder.


19. IARU-Region-1-ARDF-Meisterschaft

Medaillenregen im zweiten Klassikwettbewerb

Im zweiten klassischen ARDF-Wettbewerb steigert das DARC-Team seine Leistung und sichert sich weitere acht Medaillen. Goldmedaillen gehen an Sven Lindhorst (Kategorie M40, 3,5 MHz) sowie an die M60- und M70-Teams (144 MHz). Silber geht an Dieter Barg, DL9MFI (Kategorie M70, 144 MHz) und an das W35-Team (144 MHz). Bronzemedaillen erhalten Manuela Gütt (Kategorie W35, 144 MHz), Heinrich Götte (Kategorie M60, 144 MHz) und and das W50-Team (144 MHz). Fast die Hälfte der DARC-Starter erreicht Top-10-Platzierungen.

Insgesamt hat das DARC-Team damit 18 Medaillen errungen (5x Gold, 5x Silber, 8x Bronze).

Gold auf 3,5 Mhz für Galina Krassowizkaja

Beim ersten klassischen Wettbewerb ist Galina Krassowizkaja die schnellste Läuferin in der Kategorie W50 im 3,5-MHz-Band und gewinnt Gold. Eine Einzel-Bronzemedaille geht an Ulrich Timm, DK2MF, ebenfalls auf 3,5 MHz. Zusammen mit einem 5. Platz von Dieter Barg, DL9MFI, der nur wenig länger als Uli braucht, erreicht das M70-Team die Silbermedaille.

Auf 144 MHz führte das steile Gelände - Start oberhalb eines Skihanges, Ziel in einer Biathlon-Anlage - zu einigen Verwerfungen in den Ergebnissen. In der Kategorie M50 kommen nur 13 von 29 Startern in die Wertung, die übrigen verfehlen die Limitzeit von 140 Minuten oder finden gar keinen Sender. Die deutschen M50-Herren nutzen die Gelegenheit und holen sich trotz Abstrichen bei der Senderzahl eine Mannschafts-Bronzemedaille. Auch die M21-Herren des DARC spielen ihre Stärke als Mannschaft aus und sichern sich eine Bronzemedaille.

Galina und Uli gewinnen Einzelmedaillen
Galina und Uli gewinnen Einzelmedaillen
Sven (l.) beim Zielspurt
Sven (l.) beim Zielspurt

Sprint-Gold für Sven Lindhorst

Beim Sprint-Wettbewerb holt Sven Lindhorst in der Kategorie M40 eine Goldmedaille. Gerade eine Sekunde trennt ihn nach 3 km Gelände und 400 m Zielkorridor vom Zweitplazierten. In der Kategorie M70 erreicht Sprint-Weltmeister Dieter Schwider, DF7XU, einen zweiten Platz. Bei leichtem Regen war ein großer Teil des Geländes auf einem steilen Hang. Das Ziel mit dem ungewöhnlich langen Zielkorridor befand sich dagegen im Stadtpark von Kudowa Zdrój. Die Siegerzeiten überschritten die vorgesehenen 15 Minuten erheblich.

Drei Foxoring-Medaillen für Deutschland

DF7XU und DL9MFI
DF7XU und DL9MFI

Beim Foxoring-Wettbewerb der IARU-Region-1-Meisterschaft holen Starter des DARC-Teams drei Medaillen. Dieter Barg, DL9MFI, gewinnt Silber in der Kategorie M70, direkt gefolgt von Dieter Schwider, DF7XU. In der Damen-Kategorie W50 gelingt Galina Krassowizkaja der Gewinn der Bronzemedaille. Bei sonnigem und warmem Wetter war das teils steile Gelände körperlich sehr fordernd. Die Siegerehrung findet am Montag statt.

Am Montag, dem 9.9.2013, steht der Sprint-Wettbewerb auf dem Programm.

Vom 7. bis zum 14. September 2013 findet die 19. IARU-Region-1-Meisterschaft (Europameisterschaft) im Amateurfunkpeilen statt. Wettkampfzentrum ist Kudowa Zdrój im polnischen Teil der Mittelsudeten. Für Deutschland gehen 26 DARC-Teilnehmer an den Start. Das Wettbewerbsprogramm beginnt am 8. September mit einem Foxoring, danach folgen Sprint und die klassischen Wettbewerbe.


HAM RADIO 2013

Von der Messehalle direkt ins Gelände

Von 28. bis 30. Juni präsentierte sich das ARDF-Referat auf der HAM RADION 2013 in Friedrichshafen, die in diesem Jahr 15 300 Besucher zählte. Am Sonntag gab es den traditionsreichen HAM-RADIO-ARDF-Sonderwettbewerb in einer völlig neuen Gestalt: Start und Ziel waren direkt in der Messehalle vor der großen Aktionsbühne. Weiterlesen...


Jugend-EM 2013: Nils Stein gewinnt Silber

*Nils, DE5FOX*
Nils, DE5FOX

Beim Wettbewerb auf 3,5 MHz am 15. Juni 2013 gewinnt Nils Stein, DE5FOX, Silber in der Kategorie M16 - herzlichen Glückwunsch! Das ist die erste Einzel-Medaille eines DARC-Starters bei einer Jugend-EM.

Am Vortag hatte Johannes Gumbrecht im Sprint-Wettbewerb einen ausgezeichneten vierten Platz in der Kategorie M14 erreicht und dabei das Treppchen nur um 28 Sekunden verpasst.

Für den DARC sind in diesem Jahr zwei Jugendliche in der M14 und vier Jugendliche in der M16 am Start. Die Jugend-EM findet im 720 Meter hoch gelegenen Tři Studně nahe dem tschechischen Ort Nové Město na Moravě statt.


Großbritannien: Internationales ARDF Festival 2013

Der RSGB konnte 20 Teilnehmer aus dem Ausland beim internationalen ARDF Festival 2013 südlich von London begrüßen. Neun deutsche Teilnehmer überzeugten mit hervorragenden Leistungen und nahmen zahlreiche Medaillen mit nach Hause. Weiterlesen...


Referatstagung 2013: Neuer Wind für das Ranglistensystem

Am 23. und 24. Februar 2013 trafen sich die Mitarbeiter des ARDF-Referats und die Distriktspeilreferenten zur jährlichen Referatstagung. Die Probleme, Sprint und Foxoring in der Qualifikation zu berücksichtigen sowie aktiven Sportlern einen Ausgleich für fehlende Punkte aufgrund des Ausrichtens von Ranglistenläufern zu bieten, wurden am Samstagabend von einer kleinen Arbeitsgruppe bearbeitet. Weiterlesen...


Jurassic Cup 2012

Vom 19. bis zum 21. Oktober fand in Bukowno nahe Krakau die vierte Auflage des internationalen ARDF-Wettbewerbes „Jurassic Cup“ statt. In vier Etappen (80 m klassisch, 2 m klassisch, 80 m Sprint und Jagdstart 80 m klassisch), deren Laufzeiten zu einer Gesamtwertung aufaddiert werden, wurden hier die stärksten Allroundpeilsportler ermittelt. Die Teilnehmer erwarteten hochkarätige Wettbewerbe in traumhaft schönen und offenen Wäldern, in goldener polnischer Herbststimmung. Weiterlesen...


ARDF-Finale in Franken

Am 6. und 7. Oktober kamen die Peilsportler zu einem besonderen Saisonfinale nach Höchstadt an der Aisch. Neben den Deutschen Foxoring-Meisterschaften, die den Abschluss zur Ermittlung der deutschen Peilmeister 2012 aus insgesamt fünf Ranglistenläufen bildeten, war kurzfristig erstmals eine Deutsche Meisterschaft im Sprint angesetzt. Weiterlesen...


Sonderwettbewerb

1. Deutsche Meisterschaft im Sprint

Datum: 6. Oktober 2012, im Anschluss an den Foxoring-Wettbewerb

Treffpunkt: Nackendorf, 49°43'47"N 10°47'31"O

Anmeldung: Wenn möglich, bis 1.10. unter http://ardf.darc.de/contest/anmeldung.htm, DM Foxoring, mit Bemerkung "Anmeldung Sprint". Nach dem 1.10. direkt bei Wolfgang Böhringer.


Gold bei ARDF-WM 2012

2012 ist ein Jahr sportlicher Highlights: Fußball-EM, Olympia, und selbst die Paralympics sind präsent wie nie zuvor. Die 16. Weltmeisterschaft der IARU im Amateurfunkpeilen genießt dagegen kaum öffentliche Aufmerksamkeit. Allein ein kleines tschechisches Fernsehteam ist dabei, als von 10. bis 16. September 2012 im serbischen Wintersportzentrum Kopaonik, mehr als 1700 m über Meereshöhe, eine der anspruchsvollsten ARDF-Weltmeisterschaften aller Zeiten stattfindet.

Das Programm umfasst neben den etablierten klassischen Peilwettbewerben auf 3,5 und 144 MHz einen Blindenwettbewerb, einen Sprint-Peilwettbewerb und erstmals einen Foxoring-Lauf. Ruhetage sind nicht vorgesehen. Die DARC-Sportler werden am Ende mit 14 WM-Medaillen und weiteren Top-Platzierungen heimkehren. Weiterlesen...


Deutsche Meisterschaft in Aalen

Bei den Jungen bis 16 Jahren war Alex Gütt (Mitte) zweimal erfolgreich.
Bei den Jungen bis 16 Jahren war Alex Gütt (Mitte) zweimal erfolgreich.

(13.08.2012/dg0yt) Zur Deutschen Meisterschaft im Amateurfunkpeilen 2012 trafen sich von 10. bis 12. August 64 Peilsportler in Aalen. Bei bestem Sommerwetter gelang Organisator Matthias Kühlewein, DL3SDO, und dem OV Aalen nach 2009 erneut eine erstklassige Veranstaltung. Beim 2-m-Wettbewerb am Samstag starteten die Wettkämpfer am Aussichtsturm Aalbäumle. Stephan Köberle (L16) lief mit 53 Minuten die kürzeste Zeit über die 6,5 km lange Strecke (Luftlinie). Der britische Gast Robert Vickers, G3ORI, kam in der Kategore M70 auf den Silber-Rang.

Im 80-m-Wettbewerb schaffte Stephan Köberle einen zweiten Sieg, auch wenn ihn ein Routenwahlfehler auf dem Weg zum Ziel einige Minuten kostete. Mit nur 46 Minuten die kürzeste Zeit an diesem Tag benötigte Heinrich Götte (N06). In der Kategorie M60 hatte er vier Sender über ein Route von 4,4 km (Luftlinie) zu suchen. Sein Vorsprung auf den Zweitplazierten betrug mehr als zehn Minuten.

Bereits am Freitagabend waren 24 Peilsportler zu einem von Wolfgang Böhringer, DL9TE, ausgerichteten Sprintwettbewerb angetreten. Maximilan Gütt (X09) konnte die zehn Sender in 22 Minuten ablaufen. Junior Nils Stein, DE5FOX, benötigte nur wenige Sekunden mehr.

Ein großer Dank an den OV Aalen, alle Helfer und den Organisator vom Distrikt Württemberg, die erst wenige Wochen vorher als Veranstalter eingesprungen waren.


Ergebnisse der 13. Jugend-ARDF-Europameisterschaften in Litauen

Ein 6. Platz auf 80 m von Nils Stein (Kategorie M16), sowie die Plätze 9 auf 2 m und 4 auf 80 m von Johannes Gumbrecht (M14) sind die Top-Ergebnisse der 13. Jugend-Europameisterschaften im Amateurfunkpeilen. Diese fanden vom 10. bis 14. Juli in Siaulia/Litauen statt. Dabei verfehlte Johannes Gumbrecht einen Medaillenrang auf 80 m nur um 2 Minuten. Für die Wettkämpfer war die Veranstaltung dennoch ein einmaliges Erlebnis. Die Erkenntnis, nahe an den Medaillen dran zu sein, ist sicher ein Ansporn für weiteres Training. Am Start waren Jugendliche im Alter zwischen 10 und 16 Jahren in vier Kategorien aus elf Ländern. Der DARC war mit fünf Wettkämpfern vertreten: Alexander Gütt (M14) aus Viersen; Johannes Gumbrecht (M14) aus Dachsbach; Jonas Liebsch, DO3JON, M16 aus Dresden; Christian Friedrich (M16) aus Nürnberg und Nils Stein (M16) aus Rössrath.


Bild: (C)bilderbecker.de/bilderdienst-spreewald
Bild: (C)bilderbecker.de/bilderdienst-spreewald

Spreewald-Fuchsjagd in Burg

Nach dem Vorbild unserer niederländischen Sportsfreunde, einer "Otterjacht - on water", organisierten die Brandenburger Peilfreunde einen ARDF-Wettkampf in Burg/Spreewald.


DL7VDB erhält die Goldene Ehrennadel
DL7VDB erhält die Goldene Ehrennadel

Goldene Ehrennadel für Karl-Heinz Schade, DL7VDB

Auf der ARDF-Referatstagung erhielt Karl-Heinz Schade, DL7VDB, am 25. Februar 2012 für seine Arbeit die Goldene Ehrennadel des DARC. In seiner Laudatio beschrieb Steffen Schöppe, DL7ATE, ausführlich den Weg, der ihn zu dieser Auszeichnung brachte. Weiterlesen...



Referatstagung 2012

Am 25. und 26. Februar 2012 trafen sich die Mitarbeiter des ARDF-Referats und die Distriktspeilreferenten zur jährlichen Referatstagung.


ARDF@DL online jetzt unter ardf.darc.de

(20.11.2011/dg0yt) Ab sofort ist ARDF@DL online, die Homepage des ARDF-Funksportreferats, unter der Internetadresse ardf.darc.de erreichbar. Auch wenn die alte Adresse umgeleitet wird, bitten wir alle Webmaster und Besucher, ihre Links bzw. Lesezeichen (Favoriten) zu aktualisieren.

Sollte etwas nicht mehr wie gewohnt funktionieren, bitten wir um kurze Nachricht an dg0yt@darc.de.


ARDF-EM 2011

IARU-Region-1-Meisterschaft
Baile Felix, Rumänien

RouteGadget

Neu! Karten und GPS-Tracks von der EM in Rumänien:

Dreimal Gold im zweiten klassischen Wettbewerb

Galina Krassowizkaja und Sven Lindhorst erneut auf dem Podest

Am letzten Wettkampftag legt Galina Krassowizkaja noch einmal nach und sichert sich Gold im 144-MHz-Wettbewerb der W50. Zusammen mit Ingrid Pomplun gewinnt sie außerdem Mannschaftsgold. Eine weitere Goldmedaille geht an das M70-Team. Sven Lindhorst schafft mit einem dritten Platz auf 3,5 MHz in der M40 erneut den Sprung auf das Podest.

Mit zehn Medaillen kann das DARC-Team einen der bislang größten Erfolge verbuchen. Noch nie gingen vier Goldmedaillen nach Deutschland.

Galina Krassowizkaja mit Bronze im Sprint

Beim erstmals ausgetragenen Sprintwettbewerb erreicht Galina Krassowizkaja den dritten Platz in der Kategorie W50.

Gold für Sven Lindhorst

5 Medaillen am ersten Tag

Am 8. September belegt Sven Lindhorst mit zehn Sekunden Vorsprung Platz 1 auf 144 MHz in der Klasse M40. Galina Krassowizkaja belegt in der W50 Platz 2 auf 3,5 MHz. Dazu kommen Teammedaillen in M40, M60 und M70.


Deutsche Meisterschaft

Vom 13. bis 14. August 2011 fand die Deutsche Meisterschaft in Mosbach bei Eisenach statt. Mit rund 70 Wettkämpfern aus Deutschland, Frankreich, Großbritannien und den Niederlanden war das Event in der Mosbacher Hölle gut besucht.

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Jugend-EM 2011 in Bulgarien

Nils Stein wird Achter im 2-m-Wettbewerb

(dg0yt) Am zweiten Wettbewerbstag erreicht Nils Stein eine bessere Platzierung und wird Achter. Die Teamkameraden belegen die Plätze 17 und 24. Als Mannschaft platzieren sich die deutschen Jungs auf dem fünften Platz.

Sehr gute Plätze für die deutschen Junioren beim 80-m-Wettbewerb

(17.06.2011/dg3ncl) Bei der Jugend-Europameisterschaft in Primorsko/Bulgarien belegte die deutsche M14-Mannschaft mit Nils Stein, Johannes Gumbrecht und Christian Friedrich auf 3,5 MHz die Plätze 9, 12 und 19 bei insgesamt 27 Startern in dieser Kategorie. Nils fehlten auf Platz 3 lediglich 3'02" bei 40'44" Laufzeit. Dies zeigt, wie nah unsere Sportler bereits an die überragenden Läufer aus dem Ostblock herangerückt sind. Durch die Homogenität innerhalb der Mannschaft erreichte sie 2'48" hinter Russland einen hervorragenden 4. Platz unter 10 gemeldeten Nationen. Die ersten Plätze belegten Tschechien und die Ukraine.

Jugend-EM hat begonnen

17.6.2011: 2-m-Wettbewerb
18.6.2011: 80-m-Wettbewerb

(17.6.2011/dg0yt) Bei der 12. Jugend-Europameisterschaft im Amateurfunkpeilen (EYAC) gehen Nils Stein, Johannes Gumbrecht und Christian Friedrich in der Kategorie M14 für Deutschland an den Start. Die Jugend-EM 2011 findet von 16. bis 19. Juni in Bulgarien statt. Mit 92 Jugendlichen aus 10 Ländern erreicht der Wettbewerb eine neue Größenordnung. Jedes Land kann bis zu 20 Teilnehmer entsenden.

Wir wünschen den deutschen Jungs viel Erfolg!


Fox-Tracks

Fox-Tracks ist ein Online-Programm von ARDF@DL online, um GPS-Aufzeichnungen zu visualisieren. Speziell für den Peilsport färbt es GPX-Tracks passend zum aktiven Sender ein. Wenn eine Auswertung mit Laufzeitlisten vorliegt, kann der Benutzer durch Auswahl seines Namens die Senderstandorte anzeigen lassen. Eine Animation spielt den Track im Zeitraffer ab. Tracks können auf dem Server gespeichert werden, um sie Freunden oder Trainern per Link zugänglich zu machen.


Zeigt her Eure Routen!

Wollt Ihr Eure Routen mit denen Eurer Konkurrenten vergleichen? Und vielleicht den letzten Wettkampf nochmal als simulierten Massenstart durchspielen? Jetzt ist das mit der OL-Software RouteGadget auch für ARDF-Veranstaltungen möglich. Die Wettkampfergebnisse kommen aus den bekannten Laufzeitlisten. Eure Route könnt Ihr selbst einzeichnen oder als GPS-Track hochladen. Das Programm hat eine deutsche Online-Hilfe.

Im Augenblick sind die Deutsche Meisterschaft, die Weltmeisterschaft und die Foxoring-DM verfügbar.

RouteGadget ist eine Software von Jarkko Ryyppö, http://www.routegadget.net.

Probleme melden: bitte Nachricht an dg0yt@darc.de.


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