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Re: ARDF Regeln – Überlegungen zu fairen Bahnen
Von DL1DUK , Frank (217.184.73.51) am July 11, 2005 at 11:21:20
als Antwort auf "ARDF Regeln – Überlegungen zu fairen Bahnen" von Rainer - DL5NBZ am June 21, 2005 at 08:17:18
Heute möchte auch ich meine Meinung hier kundtun.
Nachdem Christian einen sehr schönen Bericht von der 5 Tage Fuchsjagd und Manu noch eine Beschreibung der Wettkämpfe geliefert hat möchte ich dies nun nicht wiederholen.
Aber in Tschechien war eine sehr gute Gelegenheit eventuelle angedachte Lösungen für die Zukunft "Hautnah" auszuprobieren.
Ohne diese Erfahrung stand ich auf dem Standpunkt das das Verfahren bei der WM schon eine Optimale Lösung war.
Die beiden Tschechischen Ranglistenläufe wurden mit je 8 Sendern durchgeführt wobei es problemlos auch 10 werden könnten.
Die Frequenz der "langsamen" war voll besetzt Während nur 3 schnellere auf der 2.ten Frequenz gearbeitet haben.
Das sah dann so aus das ab dem Vorabend schon jeder wußte , was er zu suchen hat.
Also z.b. 1 , 2 ,R4 , R5 wobei das R nichts weiter als rychli , das Tschechische Wort für schnell bedeutete.
Langsam war Tempo 50 und schnell Tempo 70 Zeichen pro min.
Für dem Ausrichter ein schon beträchtlicher Aufwand die Sender ins Gelände zu bringen , aber ob nun 8 oder 10 zu suchen waren oder die bekannte Anzahl , es ergeben sich für die Verschiedenen Klassen doch recht unterschiedliche Strecken. Ein nachlaufen ist nicht mehr möglich denn man kann sich unmöglich merken welche Altersklasse welche Sender suchen muß.
Ein klarer Vorteil.
So läßt sich doch für jede Klasse eine Bahn oder Streckenlänge finden die den Sportlichen Erwartungen entspricht. Für D50 wären da doch bestimmt 4 Sender in näherer Umgebung praktikabel , so das man nicht wegen 3 Sendern durch ganz DL muß.
Thema Emfänger: Die Bake läuft ohnehin ganz durch und somit senden immer 2 Sender gleichzeitig. Eine 3.te Gruppe im gehörigen Abstand ( 2m vielleicht 200kHz und aud 80m reichen schon 10kHz wie wir gesehen haben) dürften auch bei schlechteren Empfängern ausreichen.
Wozu eigentlich unbedingt neue Empfänger mit Speicher??
Manu ich gebe Dir recht: Früher war jeder auf einer anderen Frequenz und es ging doch auch. Jetzt kann man sogar auf die andere QRG drehen da dort schon der vorherige sendet und sofort nach Beginn der Sendung peilen.
Auch wenn viele jetzt aufschreien mögen aber nach ca. 3sek. kann man Frequenz einstellen , peilen und in die richtige Richtung loslaufen , zumindest bei 80m.
Bei 2m muß das einstellen genau so schnell gehen , Vor/Rück fällt auch weg nur das suchen nach der richtigen Richtung dauert unter schwierigen Bedingungen wie eh und je.
Ich bin also , was die Regeländerungen angeht , durch die Praxis umgestimmt worden.
Zumal durch Frequenzwechsel und ev. mehr Posten die technische Komponente auch wieder anspruchsvoller wird.
Der Abstand zwischen den einzelnen Posten kann ruhig frei wählbar sein , den mann sollte mit seinem Empfänger die richtige Entfernung doch schon einschätzen können.
Das wichtigste ist ja , das für jeden die Bedingungen gleich sind.
Fazit: Bei größeren Wettkämpfen ( ab Rangliste) kann man ruhig mit einer größeren Anzahl von Sendern arbeiten um für jede Altersklasse eine entsprechende Bahn zu finden.